Das Boot (1981)

Originaltitel: Das Boot

Land: Deutschland

Genre: Krieg, Drama

Regie: Wolfgang Petersen

Darsteller: Jürgen Prochnow, Herbert Grönemeyer, Klaus Wennemann, Martin Semmelrogge

Inhalt

Europa im Jahre 1941: Der Zweite Weltkrieg wird auch auf hoher See mit erbitterter Härte geführt. Auftrag deutscher U-Boote ist es, die Versorgungslinien der Briten zu durchbrechen. Nach einer letzten Feier ist es auch für die Besatzung von U-96 wieder Zeit auf Jagd zu gehen. Der Kriegsberichterstatter Leutnant Werner (Herbert Grönemeyer) soll über die glühende Moral der Männer an Bord berichten, doch bald schon muss er seine Vorstellungen über das Leben an Bord revidieren: Für lange Zeit gibt es statt glorreicher Kämpfe nur Langeweile und Mobbing. Als es jedoch die ersten Feindkontakte gibt, wird das hässliche Gesicht des Krieges offenbart. Schiffbrüchige werden gnadenlos den Wellen überlassen, Wasserbomben beschädigen das U-Boot schwer. Der Kommandant (Jürgen Prochnow), der von allen nur "Der Alte " genannt wird, trifft Entscheidungen, die für das Überleben der Besatzung entscheidend sind - aber sind es die richtigen Entscheidungen? (Quelle: www.filmstarts.de)

Rezension

Als "ausländischer" Film war "Das Boot" seinerzeit sechsfach oscar-nominiert, ging am Ende jedoch leider komplett leer aus. Und das vollkommen zu Unrecht! Was Regisseur Wolfgang Petersen 1981 erschuf, musste sich vor keiner Multi-Millionen-Dollar-Hollywood-Produktion verstecken. Und das muss er auch heute noch nicht. Selbst nach so vielen Jahren gehört das Werk zu einem der besten Kriegsfilme aller Zeiten und hat nicht ohne Grund seinen verdienten Platz unter den Top 70 (Stand 08/2017) in der internationalen IMDB. Laut diverser Interviews mit Stab und Besetzung waren die extrem aufwendigen und nervenaufreibenden Dreharbeiten eine schlimme Schinderei für alle Beteiligte. Das Blut und der Schweiß haben sich auf jeden Fall ausgezahlt. Hier wurde ein Meisterwerk für die Ewigkeit geschaffen. Der Film war damals für viele spätere Top-Stars des deutschen Kinos das Sprungbrett für eine erfolgreiche Karriere. Es existiert auch noch eine speziell für*s Fernsehen produzierte Langfassung, die eine Laufzeit von fast fünf Stunden hat. Fans sollten unbedingt einen (längeren) Blick riskieren..

 

Fazit: Kein anderer U-Boot-Film hat beim Zuschauer je diese schweißtreibende Intensität erreicht, die die klaustrophobische Stimmung mit sich bringt. Der wohl beste deutsche Film aller Zeiten.

Bewertung

Film Blog Viereckige Augen Bewertung
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