Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels (2008)

Originaltitel: Indiana Jones And The Kingdom Of The Crystal Skull

Land: USA

Genre: Abenteuer, Fantasy

Regie: Steven Spielberg

Darsteller: Harrison Ford, Cate Blanchett, Shia LaBeouf, Karen Allen, Ray Winstone, John Hurt

Inhalt

Im Nevada des Jahres 1957 steckt Archäologe und Uni-Professor Indiana Jones (Harrison Ford) zusammen mit seinem Kumpel Mac (Ray Winstone) in der Klemme. Die beiden wurden von der skrupellosen sowjetischen Agentin Irina Spalko (Cate Blanchett) und ihren Helfern gekidnappt, damit Indy in einer abgelegenen Lagerhalle eine geheimnisvolle Kiste für sie identifiziert. In der hochmagnetischen Box befindet sich ein Außerirdischer, der 1947 in Roswell abgestürzt ist. Dumm für Indy, dass Mac die Seiten gewechselt hat und als Doppelagent arbeitet – doch dem geübten Peitschenschwinger gelingt einmal mehr eine spektakuläre Flucht. Die Gefahr ist jedoch noch längst nicht gebannt: Indy verirrt sich auf ein US-Militärgelände, wo er mit Mühe einen Atomtest überlebt. Vom FBI kritisch beäugt, hat Indy genug von den USA und will erst einmal nach Europa reisen, wird aber von dem jungen Rebellen Mutt Williams (Shia LeBeouf) aufgehalten, der eine mysteriöse Karte des verschollenen Professors Oxley (John Hurt) in seinem Besitz hat. Mit ihrer Hilfe soll sich im peruanischen Urwald eine Stadt aus purem Gold finden lassen. (Quelle: www.filmstarts.de)

Rezension

Steven Spielberg: der Mann, der mit "E.T. - Der Außerirdische", "Jurassic Park", "Schindler's Liste" oder "Der Soldat James Ryan" einige der besten Filme aller Zeiten ablieferte, hat beim vierten Teil der Indiana-Jones-Saga leider komplett und uneingeschränkt versagt. Angeblich gab es vor Beginn der Dreharbeiten mehrere hundert Drehbuchvorschläge. Wieso hat man sich scheinbar das drittschlechteste herausgefischt? Abgesehen vom unterirdisch schlechten Skript, das vor Logiklöschern und mangelndem Realismus kaum mehr zu sehen ist, vermisst man die fantasievolle, detailverliebte Erzählweise, die man von Spielberg kennt und bewundert. Hier wurde lieblos ein Blockbuster inszeniert, der möglichst viel Geld einfahren soll, mehr ist scheinbar nie beabsichtigt gewesen. Es war das allererste Mal der Fall, dass ich im Kino am liebsten mein Geld für das Ticket zurückgefordert hätte.

 

Fazit: Spielberg zerstört mit dem vierten Indy-Aufguss einen legendären Heldenmythos und lässt ihn zur seelenlosen Hollywood-Maßenware verkommen. Seinen Ruf als einer der besten Regisseure aller Zeiten zerstört er dabei direkt noch mit. Ein paar Gnadenpunkte gibt's für die Titelmusik und einen halbwegs engagierten Harrison Ford, der den Karren jedoch auch nicht mehr aus dem Dreck ziehen kann.

Bewertung

Film Blog Viereckige Augen Bewertung
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