Avatar - Aufbruch nach Pandora (2009)

Originaltitel: Avatar

Land: USA, Großbritannien

Genre: Science-Fiction, Abenteuer, Drama

Regie: James Cameron

Darsteller: Sam Worthington, Zoe Saldana, Sigourney Weaver, Michelle Rodriguez, Wes Studi

Inhalt

Rund vier Jahre von der Erde entfernt liegt Pandora – ein Planet, dessen reichhaltige Unobtanium-Vorkommen die existenziellen Rohstoff-Sorgen der Menschheit im Jahr 2154 auf einen Schlag lösen würden. So bricht eine Gruppe von Wissenschaftlern auf, um mit den Ureinwohnern Pandoras, den hochgewachsenen und in Stämmen organisierten Na’vi, Verhandlungen über die Kolonisation ihrer Heimat aufzunehmen. Darunter ist der an den Rollstuhl gefesselte Ex-Marine Jake Sully (Sam Worthington). Anstelle seines verstorbenen Bruders schlüpft nun Jake in die Haut eines Avatars – eines geklonten Na’vi-Körpers, der gleichzeitig als Vehikel und als diplomatisches Instrument dient. Bei seinem ersten Ausritt in den Dschungel trifft er auf die Eingeborene Neytiri (Zoe Saldana), zu der er sofort einen Draht findet. Doch die Zeit drängt: Das Militär unter Führung von Colonel Quaritch (Stephen Lang) scharrt längst mit den Hufen. (Quelle: www.filmstarts.de)

Rezension

Dass James Cameron mit "Avatar" rein visuell komplett neue Wege geht, steht außer Frage. Aber macht eine beeindruckende bildliche Aufbereitung schon einen guten Film? Wenn man die unzähligen positiven Reviews liest, hat man das Gefühl, dass wohl viele Zuschauer nicht allein den Film bewertet haben, sondern das Filmerlebnis, sprich in 3D, als Ganzes. Dies verfälscht aus meiner Sicht etwas dem neutralen Blick auf den Film. Ich persönlich kam nur in den Genuß eines Screenings in 2D und werde dementsprechend nicht vom 3D-Pluspunkt beeinflusst. Inhaltlich hat mich der Streifen insgesamt nicht besonders angesprochen, die Story ist durchschnittlich spannend und hält keine nennenswerten Überraschungen bereit. Auch die Darsteller reißen einen nicht vom Hocker, liefern aber durch die Bank weg eine solide Leistung ab. Zugegeben, die offerierten Bilder sind bemerkenswert und heben das innovativ inszenierte Science-Fiction-Abenteuer auf dieser Ebene merklich ab von der Hollywood-Konkurrenz.

 

Fazit: Cameron präsentiert ein visuell bahnbrechendes Filmerlebnis, das dramaturgisch und inhaltlich nicht uneingeschränkt überzeugen kann.

Bewertung

Film Blog Viereckige Augen Bewertung
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