Lake Bodom (2016)

Originaltitel: Bodom

Land: Finnland, Estland

Genre: Thriller, Horror

Regie: Taneli Mustonen

Darsteller: Nelly Hirst-Gee, Mimosa Willamo, Mikael Gabriel, Santeri Helinheimo Mäntylä

Inhalt

1960 wurde am See Bodom der Alptraum eines jeden Campers Wirklichkeit: Vier junge Menschen wurden kaltblütig erstochen, während sie in ihren Zelten schliefen. Im Laufe der Jahre wurde der ungelöste Fall zu einer urbanen Legende und die Geschichte dieser Morde wird noch heute am Lagerfeuer erzählt und von einer Generation zur nächsten weitergegeben. Auch die beiden Freunde Elias (Mikael Gabriel) und Atte (Santeri Helinheimo Mäntylä) haben von der unheimlichen Geschichte gehört. Zusammen überreden sie die beiden Mädels Ida (Nelly Hirst-Gee) und Nora (Mimosa Willamo) zu einem Ausflug an den See Bodom, unter dem Vorwand eine Party in einer Hütte zu feiern. Doch in Wirklichkeit möchten sie den Ort des grausamen Verbrechens aufsuchen und die Tat für ein paar Fotos nachstellen. Noch ahnen sie jedoch nicht, dass ihnen ein kranker Killer bereits auflauert und nur auf seine Gelegenheit wartet, kurzen Prozess mit ihnen zu machen. (Quelle: www.filmstarts.de)

Rezension

Ich bin immer offen und dankbar für Beiträge aus Europa, die eine angenehme Abwechslung zum dominanten US-Markt darstellen. Gerade finnische Filme bekommt man eher selten zu sehen. "Lake Bodom" beginnt nach gewohntem Slasher-Schema: ein paar Jugendliche (darunter natürlich sehr hübsche Mädels) fahren in den Wald und erleben dort ihr blutiges Wunder. Soweit steht das simple Erfolgsrezept dieses Genres, das in Sachen Story in der Regel Abstriche hinnimmt. So auch hier. Taneli Mustonen's Werk hält allerdings ab ungefähr der Filmmitte einen netten Twist bereit. Zusammen mit den beiden tollen Hauptdarstellerinnen, guter Kameraarbeit und ansprechenden Special Effects liefert der Regisseur einen soliden Horror-Thriller ab, der sich zwar nicht wirklich von der Konkurrenz abheben kann, aber durchaus gut unterhält. Leider ist die deutsche Synchronisation teilweise etwas holprig, was den Filmgenuß minimal abmindert.

 

Fazit: Man bekommt, was man erwartet - nicht mehr und auch nicht weniger. Außer vielleicht zwei wirklich nett anzuschauende und talentierte Jung-Darstellerinnen.

Bewertung

Film Blog Viereckige Augen Bewertung
Film Blog Viereckige Augen Bewertung