Tragedy Girls (2017) - Filmbewertung

Originaltitel: Tragedy Girls

Land: USA

Genre: Kömodie, Thriller

Regie: Tyler MacIntyre

Darsteller: Brianna Hildebrand, Alexandra Shipp, Craig Robinson, Kevin Durand, Jack Quaid

Inhalt

Die besten Freundinnen Sadie Cunningham (Brianna Hildebrand) und McKayla Hooper (Alexandra Shipp) versuchen, ihren Social-Media-Ruhm zu pushen, indem sie als Amateuer-Kriminal-Reporterinnen von den Taten eines Serienkillers berichten, der in ihrer Heimatstadt sein Unwesen treibt. Als sie es dann jedoch schaffen, den Killer selbst gefangen zu nehmen und ihn sogar als ihre Geisel behalten und nicht der Polizei übergeben, realisieren sie, dass sich am einfachsten über Morde berichten lässt, wenn man sie selbst begeht. Als Tragedy Girls werden sie über Nacht zur Sensation, während in ihrer Heimat die Panik aufgrund des neuen Killers um sich greift. (Quelle: www.filmstarts.de)

Rezension

Mit "Tragedy Girls" präsentiert uns Regisseur Tyler MacIntyre einen erfrischenden "Teenie-Thriller", der auf bösartige Art und Weise die "Generation Facebook" auf die Schippe nimmt. Keinesfalls zimperlich geht er hier zur Sache und per­si­f­lie­rt den Umgang der heutigen Jugend mit den sozialen Medien. Der zunehmende Verlust der eigenen Privatsphäre, das immer größer werdende Verlangen nach viraler Aufmerksamkeit und die daraus resultierenden Probleme werden im Film schwarzhumorig aufgeriffen und stellenweise sehr derb serviert, jedoch immer mit kritschen Unterton, der hier und da sogar etwas nachdenklich stimmt. Der Streifen mit einigen cool-splattrigen Kill-Scenes wird maßgeblich von seinen beiden weiblichen Hauptdarstellerinnen getragen. Beide vereinen perfekt die widersprüchlichen Attribute von Unschuld und Psychopathie in ihren Figuren, so dass sie trotz ihrer egoistischen Beweggründe und grausamen Taten absolute Sympathieträger bleiben.

 

Fazit: Der Highschool-Slasher ist ein gelungener Genrebeitrag und punktet vor allem mit einem tollen Soundtrack und seinen beiden Protagonistinnen. Jung, frisch, unverbraucht und mit einer passenden Menge Kunstblut ist der Film als Geheimtipp für Interessierte definitv einen Blick wert.

Bewertung

Filmbewertung
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