Wonder Woman (2017) - Filmbewertung

Originaltitel: Wonder Woman

Land: USA, China, Großbritannien, Hongkong, Italien, Frankreich

Genre: Fantasy, Action, Abenteuer

Regie: Patty Jenkins

Darsteller: Gal Gadot, Robin Wright, Chris Pine, Connie Nielsen, Danny Huston, Elena Anaya

Inhalt

Diana (Gal Gadot) stammt von Themyscira, der Insel der Amazonen, wo Frauen regieren und es keine Männer gibt. Doch auch auf dem paradiesisch wirkenden Eiland geht es um Macht und Kampf. Schon als Kind lernt Diana von ihrer Tante Antiope (Robin Wright) das Kämpfen. Als der amerikanische Pilot Steve Trevor (Chris Pine) auf der Insel strandet und von einem grauenvollen Krieg berichtet, der in der Welt der Menschen tobt, vermutet Diana dahinter das Wirken des vor langer Zeit verbannten Kriegsgottes Ares. So folgt sie Steve in unsere Welt und lässt ihr Zuhause mit ihrer Mutter, Königin Hippolyta (Connie Nielsen), hinter sich, um Ares dort zu suchen, wo das Schlachtgetümmel am dichtesten ist. Doch in den Wirren des Ersten Weltkriegs bekommt sie es zunächst mit dem deutschen Heerführer General Ludendorff (Danny Huston) und dessen getreuer Wissenschaftlerin Dr. Maru (Elena Anaya) zu tun, die den Krieg mit allen Mitteln für sich entscheiden wollen. (Quelle: www.filmstarts.de)

Rezension

Man schicke eine überdurchschnittlich schöne Frau in netter Klamotte durch eine komplett unausgegorene Story, lässt es hier und da mal krachen und tröstet so den Zuschauer über eine viel zu lange Laufzeit und einen eher geringen Unterhaltungswert hinweg? Wohl eher nicht! Das erste Viertel des Films in dieser ominösen Amazonen-Parallelwelt ist sowas von trashig, dass man versucht ist, den Film nach kürzester Zeit schon auszuschalten. Nach und nach steigert sich die Qualität des etwas seelenlosen Werkes zwar, kann aber nie über ein Mittelmaß hinauswachsen. Es fehlt an krackiger Action, an glaubwürdigen Darstellern, an emotionalen Momenten. Es fehlt schlichtweg das "Superhero-Feeling", das bei vielen Konkurrenz-Filmen durchaus aufkommt. Kein kompletter Griff ins Klo, aber gut definitiv auch nicht. Und garantiert nicht der vielen Lobeshymnen würdig, die man im Kinojahr 2017 vernehmen konnte.

 

Fazit: Einer der besten Filme des Jahres? Einer der gelungensten Superhelden-Filme überhaupt? Never ever! Ich zumindest brauche keine Fortsetzung.

Bewertung

Film Blog Bewertung Rezension
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