Ghost In The Shell (2017)

Originaltitel: Ghost In The Shell

Land: USA, Indien, China, Japan, Hong Kong, Großbritannien, Neuseeland, Kanada, Australien

Genre: Science-Fiction, Crime, Action

Regie: Rupert Sanders

Darsteller: Scarlett Johansson, Pilou Asbæk, Juliette Binoche, Michael Pitt, Michael Wincott

Inhalt

In der nahen Zukunft hat die Menschheit gewaltige technologische Fortschritte gemacht, aber dennoch ist Major (Scarlett Johansson) die erste ihrer Art: Sie wurde nach einem schrecklichen Unfall in einen Cyborg mit übermenschlichen Fähigkeiten verwandelt, eine perfekte Waffe im Kampf gegen gefährliche Kriminelle überall auf der Welt. Und so ist Major auch am besten geeignet, gemeinsam mit ihrer Elite-Einsatztruppe Sektion 9 den skrupellosen Cyber-Terroristen Kuze (Michael Pitt) aufzuhalten, dem es gelungen ist, sich in den Verstand von Menschen zu hacken und diese zu kontrollieren. Doch während der Jagd auf Kuze macht sie eine furchtbare Entdeckung: Die Wissenschaftler, die ihr angeblich das Leben gerettet haben, haben ihr in Wahrheit ihr Leben weggenommen. Fortan begibt sich Major auf die Suche nach den Verantwortlichen, um zu verhindern, dass andere dasselbe Schicksal erleiden müssen, und sie versucht gleichzeitig herauszufinden, wer sie vor ihrem Leben als Cyborg war. (Quelle: www.filmstarts.de)

Rezension

Bei "Ghost In The Shell" merkt man von Beginn an, worauf der scheinbar einzige Fokus des Regisseurs gelegt wurde: grandiose Bilder, die schrill, bunt und trotzdem kühl anmuten. Man merkt Rupert Sanders auch an, dass er in der Vergangenheit noch nicht sonderlich viele Erfahrungen mit Produktionen dieser Größenordnung und vorallem mit Schauspielern eines Kailbers von Scarlett Johansson gemacht hat. Die Darstellerin wirkt teilweise etwas führungslos und dadurch leicht uninspiriert. So schafft sie es auch nicht, der sowieso schon extrem mauen Story durch ihre Darbietung eine gewisse Tiefe zu geben. Positiv ist der aus Dänemark stammende Pilou Asbæk zu erwähnen, der seine Rolle als Batou grandios verkörpert. Der Rest der Besetzung kann wie Johannson nicht wirklich auf sich aufmerksam machen, was wohl an der unerfahrenen Regie und dem substanzarmen Drehbuch liegen dürfte.

 

Fazit: Audio-visuell atemberaubend und mit einer zur Stimmung passenden grell-düsteren Atmosphäre ausgestattet, kann der Film inhaltlich jedoch nicht überzeugen.

Bewertung

Film Blog Viereckige Augen Bewertung
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