96 Hours - Taken (2008) - Filmbewertung

Originaltitel: Taken

Land: USA, Frankreich, Großbritannien

Genre: Action, Crime

Regie: Pierre Morel

Darsteller: Liam Neeson, Maggie Grace, Famke Janssen, Leland Orser, Jon Gries, Holly Valance

Inhalt

Eigentlich will Ex-CIA-Topagent Bryan Mills (Liam Neeson) nur seine Ruhe. Das Kämpfen möchte er hinter sich lassen und sich stattdessen ganz seiner Rolle als sorgender Vater für seine 17-jährige Tochter Kim (Maggie Grace) widmen. Als Kim mit ihrer Freundin Amanda (Katie Cassidy) eine Europareise antreten will, stimmt Bryan nur widerwillig zu. Seine Sorge war berechtigt: Kaum in Paris angekommen, werden die beiden Teenager von Mitgliedern eines osteuropäischen Mädchenhändlerrings gekidnappt, die sie als Prostituierte abrichten und verkaufen wollen. Womit die Gangster nicht gerechnet haben: Bryan hat seinen alten Job keineswegs verlernt. (Quelle: www.filmstarts.de)

Rezension

Das Töchterchen wird von skrupellosen Verbrechern entführt und Vati will sie um absolut jeden Preis zurückholen. Klingt wie die ultra-simple und komplett abgelutschte Grund-Story von gefühlt hundertachtzig schlechten Actionern der letzten vierzig Jahre. "96 Hours" zeigt auf eindrucksvolle Weise, dass eine eher fantasielose und nicht besonders ausgeklügelte Geschichte dennoch nicht grundsätzlich zum Scheitern verurteilt ist. Die extrem temporeiche und handwerklich erstklassige Inszenierung sowie ein Liam Neeson in Top-Form heben den Film weit ab von seinen zahllosen Genre-Kollegen. Die französische Hauptstadt Paris als gewählter Schauplatz der Verwüstung verleiht der filmischen Abrissbirne einen angenehmen unamerikanischen Touch und rundet den überaus positiven Gesamteindruck einer der besten Actionfilme aller Zeiten ab.

 

Fazit: Hier wird sich auf das Wesentliche beschränkt: jede Menge beinharte Action! Kurz, laut, ohne Schnickschnack - was will das hungrige Krawall-Herz eigentlich mehr?

Bewertung

Film Blog Viereckige Augen Bewertung
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