The Autopsy Of Jane Doe (2016)

Originaltitel: The Autopsy Of Jane Doe

Land: Großbritannien, USA

Genre: Mystery, Horror

Regie: André Øvredal

Darsteller: Emile Hirsch, Brian Cox, Olwen Catherine Kelly, Ophelia Lovibond, Parker Sawyers

Inhalt

Ein Haus irgendwo in den USA ist Schauplatz eines grausamen Verbrechens. Während die Ermittler den Tatort untersuchen, entdecken sie im Keller eine nackte Frauenleiche (Olwen Catherine Kelly) begraben. Austin (Emile Hirsch), der zusammen mit seinem Vater Tommy (Brian Cox) als Gerichtsmediziner arbeitet, wird mit der Inspektion des leblosen Körpers beauftragt. Die tote Frau gibt jede Menge Rätsel auf: Ihre Personalien können nicht herausgefunden werden und selbst ihre Fingerabdrücke sind nicht im Polizeisystem registriert. Sie ist eine vollkommen Unbekannte, weshalb sie einfach nur noch Jane Doe genannt wird. Während Austin und Tommy die Autopsie durchführen, wird das Geheimnis um Jane immer mysteriöser. Plötzlich geschehen Dinge, die sich nicht rational erklären lassen. Und schon bald müssen Vater und Sohn feststellen, dass die Tote viel lebendiger ist, als ihnen lieb ist. (Quelle: www.filmstarts.de)

Rezension

Die Story über eine unbekannten Leiche, deren pathologische Untersuchung zahlreiche Fragen aufwirft, klingt erst einmal gar nicht so unspannend. Das Setting und die Darsteller sind passend gewählt, die filmische Umsetzung tadellos. Alles beginnt wie die spannende Beobachtung medizinischer Ermittlungsarbeit. Man erhält detaillierte Einblicke in die Arbeit der Spezialisten und bewundert deren Begabung, die einzelnen kleinen Hinweise und Spuren zu einem großen Ganzen, nämlich der tatsächlichen Todesursache des Opfers, zu vereinen. Zugegeben, ich bin kein Fan von übernatürlichen oder paranormalen Thematiken. Aber genau in diese Richtung driftet "The Autopsy Of Jane Doe" nach ca. dem ersten Viertel der Laufzeit dann ab. Regisseur

André Øvredal ist hier kein Vorwurf zu machen, er macht alles richtig. Mit einem so schwachen Drehbuch kann aber auch er keine Wunder vollbringen. Ich bitte zu beachten, dass meine sehr eingeschränkte Begeisterungsfähigkeit für das Mystery-Genre sehr subjektiv ist. Fans sollten unbedingt einen Blick riskieren, da der Streifen durchaus auch seine Stärken hat..

 

Fazit: Was als spannender Pathologen-Krimi beginnt, verkommt im weiteren Verlauf (leider) zum wenig innovativen Okkult-Horror. Die "Auflösung" am Ende ist fast schon etwas lächerlich.

Bewertung

Film Blog Viereckige Augen Bewertung
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