John Rambo (2008)

Originaltitel: Rambo

Land: USA, Deutschland

Genre: Action, Krieg

Regie: Sylvester Stallone

Darsteller: Sylvester Stallone, Julie Benz, Matthew Marsden, Graham McTavish, Jake La Botz

Inhalt

John Rambo (Sylvester Stallone) schlägt sich in Thailand als Bootskapitän und Schlagenfänger durch. Doch der Krieg verfolgt ihn bis sogar bis in den asiatischen Dschungel. Eine Gruppe von christlichen Missionaren unter der Führung von Dr. Michael Burnett (Paul Schulze) und Sarah Miller (Julie Benz) will ins bürgerkriegsgebeutelte Burma vorrücken, um dort den unterdrückten Bauern eines Indianerstammes zu helfen – der immensen Gefahr durch eine entartete, extrem sadistische Militärregierung, die Völkermord begeht, bewusst. Rambo lehnt den Auftrag, die kleine Gruppe ins Zielgebiet zu schippern, zunächst ab, kann jedoch der Überredungskunst Sarahs nicht widerstehen. Es kommt, wie es kommen muss: Die Missionare werden gefangen genommen und unter unwürdigen Bedingungen eingesperrt. Eine Truppe von internationalen Söldnern wird von Pastor Arthur Marsh (Ken Howard) damit beauftragt, die dem Tod geweihten Hilfsaktivisten zu befreien. Rambo soll die von Lewis (Graham McTavish) geleitete Gruppe in den Dschungel führen. (Quelle: www.filmstarts.de)

Rezension

Der größte Action-Hero meiner Jugend wird hier zum vierten Mal zum tragischen Helden. Die Umständen erfordern erneut Rambo's Eingreifen, um das zu tun, was er am besten kann: Krieg. Diese Ansage hört sich erst einmal recht primitiv an, die Figur ist jedoch komplexer als man vermutet. Vom Einsatz im Vietnamkrieg psychisch gezeichnet, will oder kann er sich nicht mit seiner traumatischen Vergangenheit auseinandersetzen. Stattdessen kehrt er, gewollt oder ungewollt, immer wieder an seine alte Wirkungsstätte zurück: das Schlachfeld. In "John Rambo" trifft schnörkellose 80er-Jahre-Action auf eine zeitgemäße audio-visuelle Umsetzung, die in Sachen Härte keinerlei Kompromisse eingeht. In diesem Sinne: "Du weißt, wer du bist, woraus du gemacht bist. Krieg liegt dir im Blut. Kämpfe nicht dagegen an. Du hast nicht für dein Land getötet, Du hast für dich selbst getötet. Gott kann das nicht ungeschehen machen. Wenn man dich zwingt, ist Töten so einfach wie Atmen."

 

Fazit: Stallone lässt Rambo auf grandios inszenierte Weise noch einmal gegen eine komplette Armee in den Krieg ziehen. Einen besseren Abgang hätten wir uns von John J. Rambo wahrlich nicht wünschen können.

Bewertung

Film Blog Viereckige Augen Bewertung
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